DIE LINKE steht für soziale Gerechtigkeit und umfassende Demokratie in Moers

Die Kommune ist ein wesentlicher Bezugspunkt des persönlichen und sozialen Lebens. Vielfältige Bedürfnisse sind damit verbunden: Bezahlbarer und menschenwürdiger  Wohnraum; gute sowie sichere Arbeits- und Ausbildungsplätze in ausreichender Zahl; geringe Verkehrsbelastung und Lärm; intakte Umwelt und Naherholungsgebiete; ein gut ausgebautes, preiswertes Nahverkehrssystem; gute Schulen und Kindereinrichtungen; ein dichtes Versorgungsnetz im Gesundheitswesen; bedarfsgerechte Einkaufsmöglichkeiten in den Stadtteilen; vielfältige und bezahlbare Kultur- und Sportangebote; bürgernahe Verwaltung;  kostengünstige und sichere Abfallentsorgung sowie Wasser- und Energieversorgung. 

Die Wirklichkeit in den Kommunen sieht anders aus. Die Vorgaben der EU sowie des Bundes und der Länder schränken die Gestaltungsmöglichkeiten in den Städten und Gemeinden gerade in finanzieller Hinsicht soweit ein, dass es vor Ort kaum noch möglich ist, den Bedürfnissen der Menschen gerecht  zu werden.

Leidtragende dieser Politik sind Arbeitnehmer, Arbeitslose, Hartz IV – Betroffene, Alleinerziehende, Kinder, Rentner sowie alle armen, kranken und behinderten Menschen. Ebenfalls betroffen sind die kleinen Gewerbetreibenden, Dienstleister und Selbständigen.

DIE LINKE. tritt diesem Widerspruch entgegen. Wir wollen eine umfassende kommunale Selbstverwaltung unter stärkerer Einbeziehung der Menschen.

DIE LINKE.  fordert eine andere Art von kommunalem Leben. Wir unterwerfen uns gerade in den Kommunen nicht den aufgezwungenen Spar- und Sachzwängen.

DIE LINKE. ist die einzige Alternative gegen Sozialabbau!

Wir werden weiterhin im Rat, den Ausschüssen und Beiräten den „Finger in die Wunde“ legen, den Rats- und Verwaltungsklüngel bekämpfen, Alternativen zu einer Kaputtspar- und Privatisierungspolitik aufzeigen und uns nachdrücklich für eine direkte Demokratie in Moers einsetzen.

 

Geschichte der Moerser Linken seit 1998

Die Geschichte der Partei DIE LINKE in Moers geht auf den 21. Oktober 1998 zurück. An jenem Tag trafen sich Mitglieder der PDS, der DKP und parteilose Linke und gründeten die »PDS/Offene Linke Liste Moers«. Die Basisgruppe verfolgte das Ziel, linke Kräfte zu bündeln. Sie griff konkrete Probleme der Menschen auf, zum Beispiel die Förderung von Barrierefreiheit, den Widerstand gegen Kürzungen im Bildungs-, Kultur- und Sozialbereich und die Abwehr von Privatisierungen.

Neben den Forderungen zu kommunalen Themen griffen sie zentrale Probleme wie Rentenkürzungen, Gesundheitsreform, Bildungs- und Sozial­kahl­schlagauf und verbanden die beiden Ebenen.

Zur Kommunalwahl 2004 konnte die »PDS/Offene Linke Liste Moers« in sämtlichen Wahlkreisen Kandidatinnen und Kandidaten aufstellen. Das Programm war bewusst sozialistisch ausgerichtet. Mit freundlicher Wahlkampfunterstützung der Partnerorganisation, dem Kreisverband der PDS Märkisch-Oderland (Brandenburg), und den Genossinnen und Genossen aus Seelow und Altlandsberg konnten in Moers zwei Ratsmandate erzielt werden.

16. Juni 2007 Verschmelzung von Linkspartei.PDS und WASG zur neuen Partei »DIE LINKE.«

Das Zusammenfinden aus verschiedenen Parteien und Organisationen war nicht so einfach. Die einen werden auch heute noch als »bessere Sozialdemokraten«, die anderen als »Kommunisten« beargwöhnt. Hier gilt es weiterhin Vorurteile abzubauen.

Im Jahre 2009 tritt die Partei, deutlich gestärkt durch Mitgliederzuwachs, mit dem Namen »DIE LINKE. Offene Linke Liste« zu den Kommunalwahlen an. Es werden drei Ratsmandate erzielt.

2010
Durch wegbrechen der Parteistrukturen in Neukirchen-Vluyn wird der Ortsverband Neukirchen-Vluyn bis zu seiner Neugründung dem Ortsverband Moers angegliedert.

2010
Distanzierung zu kommunistischen Organisationen und Verzicht auf den Namensbestandteil »Offene Linke Liste

2012

Zum neuen Vorstand werden Peter Kopec, Christian Thomas, Heinrich Napp und Christian Ranf gewählt

2014

Die Partei tritt erneut zu den Kommunalwahlen an. Es werden drei Ratsmandate erzielt.